So Geht's

Nur wenige Entwicklungen im Bereich der Schwungtechnik sind wirklich erwähnenswert.
Eine beachtenswerte Neuerung stellt die Methode "Slice Killer" dar, die von den  Golflehrern Ron Tickle und Chris Parker vorgestellt wurde.

Slice Killer bedeutet: Anstatt wie jahrzehntelang vermittelt den Golfschwung von einer Gewichtsverlagerung begleiten zu lassen, findet hier der Golfschwung komplett mit dem meisten Gewicht auf dem vorderen Bein statt.

In der Ansprechposition soll das Gewichtsverhältnis zugunsten des vorderen Fußes verteilt sein. Dazu ist ein leichtes Verlagern oder Kippen des Oberkörpers in Richtung Ziel von Nöten.

Für den Rückschwung wird der Kopf fixiert, die Schultern aufgedreht, das vordere Bein wird dabei automatisch leicht gebeugt und das hintere Bein gestreckt.
Arme und Schläger sollen dabei etwas flacher als die rechte Schulter im Rückschwung bleiben. Dies gelingt vor allem durch Gewichtsverlagerung auf den vorderen Fuß und das Kippen des Oberkörpers.
Der Durchschwung wird durch ein Drehen der Hüfte eingeleitet. Im Zuge dieser Rotation wird der Rücken leicht vom Ziel weg gekippt. Der Kopf bleibt dabei möglichst lange still in seiner Position, während Hüfte und Schulterlinie sich wieder parallel zur Ziellinie bewegen.
In der Abwärtsbewegung bleiben Arme und Schläger besser vor dem Körper, der Schlägerkopf trifft aber etwas steiler auf dem Ball als beim normalen Golfschwung. Um die Schlagfläche square zur Ziellinie an den Ball zu bringen ist dafür eine Hüftdrehung in Richtung Ziel notwendig.
Im Treffmoment liegt die Gewichtsverlagerung bei 80/20. Dabei dreht und bewegt sich die Hüfte immer weiter in Richtung Ziel und das Körpergewicht verlagert sich zu 90 Prozent auf das vordere Bein. Am Ende zeigen schließlich Hüfte und Schulterlinie Square zum Ziel.
Gerade auch älteren Spielern mit wenig Bewegungspotenzial ermöglicht diese Methode deutlich mehr Sicherheit und somit auch Spass am Golfspiel.

 

Quelle: Tathata Golf